1875 - Ein wirklicher Schatz: Ein "Verwahrfund" wurde etwa 1875 im Grenzgebiet des Grunewaldes unmweit Zehlendorf entdeckt.
Bei Ausschachtungsarbeiten zum Bau der Alten Grunewaldförsterei, wurde ein irdener Topf mit nahezu 500 Spandauer und Stendaler Silberblechmünzen (Brakteaten) aus dem 15. Jahrhundert entdeckt.
1927 - 1929 Banktressoreinbrüche der Gebrüder Sass - Beute verbuddelt im Grunewald bei Schildhorn?
1973 - Ehemaliger Wassergraben im Jagdschloss Grunewald: Vor mehr als 400 Jahren umgab Berlins ältestes Schloss, das Jagdschloss Grunewald, ein Wassergraben. Aus dem heutigen Wassergraben entstand durch Aufschüttung der heutige Schlosshof. Im Laufe der Jahrhunderte versanken zahlreiche Kostbarkeiten darin, die 1973 geborgen wurden. Schlossbauteile, aber auch Keramikgeschirr, Glas, Schmuck, Tabakpfeifen, Münzen und Tierknochen erzählen von einer langen Nutzungsgeschichte des Schlosses. Mit diesen Materialien wurde der Wassergraben zugeschüttet und so entstend der heutige Innenhof des Schlosses. Ebenso entstand durch Aufschüttung die heutige Seeterrase des Jagdschlosses. Teile der Keramik und Fliesen sind im “Jagdzeugmagazin” des Schlosses ausgestellt.
Fundstelle ehemalige Holzbrücke am Stößensee?
Durch den Bau der Heerstraße wurde der Stößensee geteilt. Vor der heutigen Heerstraßenbrücke gab es weiter südlich früher bereits eine Holzbrücke. Diese wurde nach dem Bau der Heerstraße abgerissen.
Aber: Wo Brücken sind, fallen auch Gegenstände ins Wasser oder werden hineingeworfen. Der Standort der ehemaligen Brücke müsste also für eine Schatzsuche geeignet sein. Denn was damals vielleicht als “Müll” galt, könnte sich heute als “Kostbarkeit” erweisen. Im Jagdschloss sind ja schließlich auch alte “Scherben” ausgestellt.