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© Uwe Gerber, Berlin

Pichelsberg(e) / Breite Berg

Den “Pichelsberg” als eigentlichen Berg gibt es eigentlich gar nicht. Denn läuft man den Berg ab, so findet sich keine Bergspitze. Vielmehr ist der Pichelsberg ein Plateau.

Unberücksichtigt des Umstandes, dass das Plateau des Pichelsberges durch die S-Bahntrasse zwischen den Bahnhöfen Olympiastadion und Pichelsberg zerteilt ist, befindet sich das Horst-Korber-Sportzentrum und das Olympiastadion mit dem gesamten Gelände des Olympiapark auf dem Pichelsberg.

Eingerahmt wird das Pichelsberg-Plateau wie folgt:

Nördlich:
Murellenschlucht und Fließwiese Ruhleben (hohe Böschung mit Fernsicht, welche allerdings durch hohe Baumkronen eingeschränkt ist)

Östlich
Murellenteich und tiefliegendes U-Bahn Werkstattgelände bzw. auf fast 1 km Länge abfallende Rominter Allee und Hans-Braun-Straße (Osteingang Olympiapark), der flach abfallende Olympische Platz und die Olympische Straße mit der Olympischen Brücke über die U-und Fernbahntrasse sowie der tief gelegene Sausuhlensee.

Südlich: Heerstraße (Anstieg Flatowallee, Scholzplatz/Schirwindter Allee und Glockenturmstraße bzw. weiter entfernt Postfenn / Torfstätten Grund

Westlich: Der kleine Judenberg und den Stößensee bzw. Wasserwerk Tiefwerder

Den bei Berdrow 1902 ausgewiesenen “Breite Berg” kann ich nicht zum Pichelsberg abgrenzen. Möglicherweise lässt sich damit das Plateau nördlich der S-Bahntrasse zuordnen. Allerdings taucht der Name “Breite Berg” meines Wissens heute nirgendwo mehr auf. Ansonsten gehe ich davon aus, dass es sich nicht um eine topografische, sondern um eine regionale Gebietsangrenzung handelt. Möglicherweise leitet sich durch die nicht klare Gebietstrennung auch die Bezeichnung “Pichelsberge” ab?

Das Plateau Richtung Pichelsdorf/Pichelssee/Pichelswerder/Stößensee ist demnach der Pichelsberg (einschließlich des kleinen Judenberg), während das Plateau Richtung Ruhleben und Westend der Breite Berg ist. Südlich verläuft das von der Heerstraße “durchtrennte” Plateau bis zum Torfstättengrund, ohne jedoch, dass das südliche Plateau auf den Kartenmaterialien namentlich benannt ist.

Die heutige Heerstraße zwischen Scholzplatz und der Stössenseebrücke wurde offensichtlich in das Gelände “eingegraben”, wie anhand der beidseitigen Wälle ersichtlich ist..

Berdrow stellt das Gebiet 1902 in seiner Handzeichnung eindrucksvoll wie folgt dar:

1902 Pichelsberg Gliederung Berdrow

Höhenmessungen mögen eventuell zu einem anderen Ergebnis kommen, nach meiner Orstkenntnis erscheint mit diese Zeichnung jedoch auch heute noch insgesamt plausibel. Wunderbar auch dargestellt auf der Website von www.ruhleben.com: HIER !

Uwe Gerber/02.02.2010

1891 Pichelsberg Kiessling
1835 Pichelsberg Karte
1904 Forsthaus Pichelsberge
1904 Pichelsberg Pharus
19xx Forsthaus Pichelsberge
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Von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales,
wurden meine beiden rein ehrenamtlichen geführten Projekte
 „Lauftreff Berlin Grunewald“ und "Berliner Zahnärzte Forum“
am 13. Juni 2006 als zur Ausstellung des Berliner Freiwilligen Passes akkreditiert.

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  Revisionsstand Mai 2010            © Uwe Gerber, Berlin


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