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Hier ein interessanter Artikel aus der Berliner Zeitung vom 14.11.1996 (Auszug) http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1996/1114/lokales/0059/
Dachsberg Area wird zur Dachsheide
Als 1951 amerikanische Soldaten mit Panzern anrückten, um den Kahlschlag hinter der Revierförsterei Dachsberg für den Bau eines Munitionsdepots zu requirieren, stellte sich ihnen der Förster mit entsicherter Schrotflinte in den Weg. Seinen ökologischen Heldenmut bezahlte der Grünrock mit dem Häftlingsdrillich. 45 Jahre später beginnt die fast 13 Hektar große Grunewald-Lücke hinter seiner einstigen Amtsstube zu vernarben. Dachsberg Area, wie das Gelände im US-Militärslang hieß, wird zur Dachsheide. Von den rund 30 Bunkern und Gebäuden blieb nur ein unterirdischer Schutzraum übrig - als Winterquartier für Fledermäuse. Eine Hälfte des Platzes wird nur spärlich mit Sträuchern bepflanzt und sonst der Natur überlassen. Kiefern und Birken wachsen bald von allein, ist sich Andreas Constien, der heutige Herr über das Forstrevier, sicher. Die andere Hälfte wird zum Schutz vor Hunden und Mountain-Bikern eingezäunt und bleibt eine von Schafen beweidete Trockengras-Heide.
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