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© Uwe Gerber, Berlin

Dachsberg Area

Um es vorweg zu nehmen. Die “Dachsheide” hat nichts mit dem Dachsberg zu tun, der befindet sich nämlich bei Schildhorn, und auch nichts mit dem Dachsgrund, welcher vom Karlsberg zum Dachsberg verläuft.

Bei der Dachsheide handelt es sich um ein Waldgebiet hinter der Revierförsterei Dachsberg, welches nach dem Krieg von dem amerikanischen Schutzmächten abgeholzt und dann zu einem Munitionsdepot mit Bunkeranlagen ausgebaut wurde.

Amtliche Karte 1955.
Die Munitionsbunker sind
gut zu erkennen.

Dachsheide 1955 Amtl.Karte

Und so sah es dort früher aus:

Dachsheide 1896 Meyers
Dachsheide 1920 Holzverlag
Dachsheide 1930 Reichsamt

1896 Meyer’s

1920 Holzverlag

1930 Reichsamt

Hier ein interessanter Artikel aus der
Berliner Zeitung vom 14.11.1996 (Auszug)
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1996/1114/lokales/0059/

Dachsberg Area wird zur Dachsheide

Als 1951 amerikanische Soldaten mit Panzern anrückten, um den Kahlschlag hinter der Revierförsterei Dachsberg für den Bau eines Munitionsdepots zu requirieren, stellte sich ihnen der Förster mit entsicherter Schrotflinte in den Weg. Seinen ökologischen Heldenmut bezahlte der Grünrock mit dem Häftlingsdrillich. 45 Jahre später beginnt die fast 13 Hektar große Grunewald-Lücke hinter seiner einstigen Amtsstube zu vernarben. Dachsberg Area, wie das Gelände im US-Militärslang hieß, wird zur Dachsheide. Von den rund 30 Bunkern und Gebäuden blieb nur ein unterirdischer Schutzraum übrig - als Winterquartier für Fledermäuse. Eine Hälfte des Platzes wird nur spärlich mit Sträuchern bepflanzt und sonst der Natur überlassen. Kiefern und Birken wachsen bald von allein, ist sich Andreas Constien, der heutige Herr über das Forstrevier, sicher. Die andere Hälfte wird zum Schutz vor Hunden und Mountain-Bikern eingezäunt und bleibt eine von Schafen beweidete Trockengras-Heide.


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WWWwww.forst-grunewald.de

Von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales,
wurden meine beiden rein ehrenamtlichen geführten Projekte
 „Lauftreff Berlin Grunewald“ und "Berliner Zahnärzte Forum“
am 13. Juni 2006 als zur Ausstellung des Berliner Freiwilligen Passes akkreditiert.

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  Revisionsstand Mai 2010            © Uwe Gerber, Berlin


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