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Eine kleine Perle. Dürfte kaum jemand kennen. Nicht leicht zu belaufen, abseits gelegen und das ist auch gut so.
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Eine Ortsbeschreibung des Dachsgrund aus dem Jahr 1902:
"Er wird durch eine bei Schildhorn beginnende und flußabwärts größtenteils in Schonungen verlaufende Schlucht, den Dachsgrund, in zwei längliche Plateaus zerlegt: den Karlsberg, der nach Norden durch eine schmale Landbrücke zwischen Havel und Dachsgrund in den Dachsberg übergeht und in die Schildhornspitze, ursprünglich eine echte Insel, ausläuft..."
Aus: H. Berdrow
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Hier noch eine Ortsbeschreibung aus dem Jahr 1957:
"Durchwandert" der Berliner im Grunewald sich "rinnenartig dahinziehende Täler und Senken, dann bewegt er sich auf Bodengründen, die ursprünglich von spätsteinzeitlichen Schmelzwasserläufen geformt und durchspült wurden. Durchmißt er beispielsweise den "Dachsgrund", der als lange Senke den südlich von Schildhorn sich erhebenden Dachs- und den Karlsberg, teilweise umläuft, so folgt er einem Gletscherwasserlauf, dessen stürmende Wasser hier einst flossen und ein ansehnliches Flußbett austieften. Heute umfängt ihn hier behagliche Waldeinsamkeit inmitten begraster Hänge mit Waldkräutern, Stauden, Farnpflanzen und Himbeerdickichten."
Aus: Behm, 1957, Seite 18
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Nach diesem Kartenausschnitt, mündet ein Ausläufer des Dachsgrund in der Havel, und zwar in Form einer Schlucht, welche die Nordseite des Karlsberg (Grunewaldturm) begrenzt. Diese Schlucht, mit Blick über die Havel nach Gatow, ist auf historischen Ansichtskarten (siehe folgend) ein beliebtes Fotomotiv.
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Berdrow hat 1902 folgende Beschreibung vorgenommen:
Dieser Abschnitt, bedeutend niedriger, aber viermal so umfangreich wie der Havelberg, entbehrt eines einheitlichen Namens. Er wird durch eine bei Schildhorn beginnende und südwärts größtenteils in Schonungen verlaufende Schlucht, den D a c h s g r u n d , in zwei längliche Plateaus zerlegt: den Karlsberg, der nach Norden durch eine schmale Landbrücke zwischen Havel und Dachsgrund in den D a c h s b e r g übergeht und in die S c h i l d h o r n s p i t z e , ursprünglich eine echte Insel, ausläuft, und ein größtenteils östliches Plateau, in dessen Mitte der Friedhof der Namenlosen liegt, die letzte Ruhestatt derer, die, matt vom fruchtlosen Ringen mit den leiden oder den Rätsels des Daseins, das Leben hier in der Waldeinsamkeit von sich warfen.
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